Die Veränderung als Grafik

Eigene Erfahrungsberichte zu Baclofen und Alkohol
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Dr. Strom
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Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 13. September 2016, 21:25

Hallo

Bin nun zwei Wochen dabei, Zeit mal das Erreichte unter die Lupe zu nehmen.

Da ich in den letzten zwei Jahren meinen Alkohol-Konsum protokolliert habe, will ich das natürlich beibehalten und um meine Baclofendosis erweitern. Dazu werde ich die Tabelle und Grafiken des aktuellen Monats entsprechend aktualisieren. Eine kurze Erläuterung dazu hatte ich in meiner Vorstellung aufgeführt, siehe http://www.forum-baclofen.com/strom-stellt-sich-vor-mein-neues-projekt-t2427.html

Bild

Klein Angefangen und schnell einen Effekt festgestellt, die Kontrolle kommt zurück, aber scheinbar nur kurz. Denn nach wenigen Tagen war meine Standardmenge von 3 Litern Bier wieder fällig. Scheinbar ist das dann der Fall, wenn sich mein Körper an die Dosis gewöhnt hat und die nächste Steigerung fällig ist.

Da in den Daten ein deutlicher Dreher nach oben zu sehen ist, ist da scheinbar etwas hinzugekommen, was es sonst nicht gibt. Stimmt. Ich konnte ein paar Tage „Urlaub“ mit meiner Freundin verbringen. Da traue ich mich nicht zu trinken, will es auch nicht. Sonst waren das immer qualvolle Nächte, da ich die ersten Nächte ohne Alkohol fast nicht einschlafen konnte, bzw. einfach nur schlecht geschlafen habe. Das hat sich natürlich negativ auf meine Stimmung ausgewirkt. Diesmal war das völlig anders. Ich hatte kein Problem einzuschlafen, oder durchzuschlafen.

Aber ich nehme nicht nur Baclofen, sondern hatte mir schon im Mai Melatonin besorgt. Ich hatte die Hoffnung allein durch Melatonin besser einschlafen zu können, wenn ich keinen oder wenig Alkohol getrunken hatte. Dem war nicht so. Allerdings in der Kombination Baclofen plus 6mg Melatonin wirkt es perfekt.

Den 6 Bier gestern konnte ich nicht ausweichen, das war einfach notwendig um mich nach dem Urlaub irgendwie selber zu entspannen. Denn Urlaub mit meiner Freundin ist nicht einfach. Mal ehrlich, wer findet es toll für 4 Übernachtungen 3-mal das Hotel zu wechseln? Und einiges mehr, wenn man es einem Menschen zu tun hat, der im Berufsleben "Chef" eines internationalen Teams ist.

Für heute Abend habe ich mir eine Dosis von 3 Bierflachen geholt. Und sogar Obst gekauft, passiert sonst nie.
Ich werde die 0,0 nicht in 0,nix erreichen, ich glaube nicht mehr an Wunder.
:vgn

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DonQuixote
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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon DonQuixote » 13. September 2016, 22:30

Hallo Doc

Danke für Deine tollen Charts, das sieht nach einem sehr gut durchdachten Plan aus. Das Tempo der Dosissteigerung entspricht schon mal exakt unserer Tabelle. Bei der Projektion des Alkoholkonsums in die Zukunft blicke ich in den Charts jetzt noch nicht so ganz durch, aber mache einfach mal weiter. Zur Inspiration hier noch ein Link zum Erfahrungsbericht von jemandem, der das ähnlich planvoll angegangen ist und damit sehr guten Erfolg hat: <<klick>>

Und noch ein persönlicher Tipp:

Dr. Strom hat geschrieben:Und sogar Obst gekauft, passiert sonst nie.

Decke Dich auch mit kistenweise alkoholfreien Getränken ein. D.h. trinke viel davon, und dann noch mehr und dann noch sehr viel mehr. Das hilft, und Du wirst es wahrscheinlich brauchen. Und ja, klar, Obst, das hilft auch immer [good] .

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 13. September 2016, 22:56

Hallo DonQuixote

Die Blaue Linie gilt für den aktuellen Monat, und ich habe für den Rest des Monats einfach mal 3 Bier pro Tag angenommen. Irgendeine Größe, die zum einen kleiner ist als mein bisheriger Konsum, und zum anderen mir realistisch erscheint. Wie es in 2 ½ Wochen wirklich aussieht, werde ich sehen.

Mein Kühlschrank sieht schon ganz anders aus. Alkoholfreies bzw. Mixgetränke mit 2,5% vol. Alkohol.

Auch versuche ich den Zeitpunkt meines ersten Alkoholhaltigen Getränkes am Abend möglichst nach hinten hinauszuzögern. Heute war Laufen im Programm, folglich erst nach 20 Uhr begonnen zu trinken. Schade, dass der Sommer fast vorbei ist, ich würde mich sonst mit längeren Radtouren am Abend vom Kühlschrank entfernt halten können. Mein Fitnessstudio wird mich auch bald wieder sehen. Doch auch dafür muss ich mir irgendein Ziel setzen, sonst reizt es mich nicht, bzw. ist es langweilig.

Dazu mal eine Frage in die Runde. Wie sieht es in euren Fitnessstudios aus, reden die Leute untereinander, wird gelacht? Ich finde das bei mir sehr kalt, gerade mal einen guten Tag in der Umkleide, das war es dann auch. Alle mit den Anti-Kontakt-Gadgets im Ohr. Man kann noch nicht mal jemanden Ansprechen, weil er/sie nichts hört.
:vgn

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 17. September 2016, 19:08

[unknown] Die Reise mit Baclofen ist nicht einfach. Es fühlt sich an, wie eine lange Strecke auf einem Schwebebalken. Man balanciert die ganze Zeit und hofft, dass auch der nächste Schritt gut geht. Es geht eine weile lang gut und hier und da rudert man heftig mit den Armen und kann sich noch so eben halten. Aber irgendwann hat der Anfänger eben nicht mehr die volle Kontrolle. So ein Moment scheint heute für mich gekommen zu sein. Ich brauche mal eine Pause von dieser wackeligen Tour.
Die letzten vier Tage hatte ich die Kontrolle, und bin mit mir zufrieden. So wenig getrunken wie schon seit Jahren (!) nicht mehr. Und das ist nicht nur ein Gefühl, sondern meine Protokolle der letzten zwei Jahre zeigen das auch.
Wenn der heutige Abend anders verläuft, mach ich mehr deswegen keine Vorwürfe. Morgen nehme ich ja die Herausforderung auf dem Schwebebalken erneut an.

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 20. September 2016, 22:10

Eine Woche ist rum, Zeit für ein update:
Bild
Wie man sieht, bin ich auf Kurs, die blaue Linie zeigt meinen Weg im Vergleich zum Vormonat (gelbe Linie). Ich bin ein wenig stolz auf mich.
Ich habe mehr Sport gemacht als sonst, habe andere Dinge in meiner Wohnung umgesetzt, die ich sonst lange vor mich hergeschoben hätte. Der Samstag lag nicht im Zielkorridor, egal, danach war es wieder gut. Ich habe einen Plan für den Abend und verfolge nicht mein gewohntes Shema. Aber so ganz kann ich mich noch nicht an die Veränderung gewöhnen, es fühlt sich irgendwie komisch an. Mal sehen wie es weiter geht. Nebenwirkungen kann ich kaum wahrnehmen, das würde ich alles unter normale Tagesschwankungen einordnen.
:-!?

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Papfl » 20. September 2016, 23:12

Hallo Dr. Strom!

Dr. Strom hat geschrieben:Ich bin ein wenig stolz auf mich.

Das kannst Du auch wahrhaftig und mit Recht sein :-!? . Kompliment [clapping] ...

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Anna » 21. September 2016, 07:33

Hallo, das sieht sehr gut aus, auch von mir Kompliment.
Viele Grüße Anna

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon DonQuixote » 21. September 2016, 18:09

Hi Doc

Ich bin grad in Eile und fasse mich deshalb kurz. Dein Plan sieht doch schon mal toll aus. Also weiter so, das
wird schon doppd .

Meint DonQuixote

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 27. September 2016, 20:10

update
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Ja, deutlich besser als letzten Monat, als ich noch ohne Baclofen auskommen musste. Aber die letzte Woche ist nicht wirklich eine großartige Verbesserung. Es fühlt sich alles noch sehr wackelig an. Ergo, meine notwendige Dosis habe ich noch nicht erreicht. Langsam werde ich mich weiter vorantasten.

Die Abende, an denen ich schon direkt nach der Arbeit etwas vorhabe, lassen sich am besten kontrollieren. Ein Wochenende ist zu lange, so viel Freizeit kann ich noch nicht kontrollieren.

War heute wieder Laufen, eine lange Strecke, ca. 20km, das ging schon richtig gut. [runner]
Auch habe ich in den letzten Wochen meine Gitarre ein paar Mal für eine halbe Stunde in die Hand genommen. Vor fast 3 Jahren hatte ich mir für die Xbox das "game" Rocksmith und meiner erste E-Gitarre zugelegt. Ich dachte mit dem Lernen wäre ich gut abgelenkt, ja das war auch so. Mit der Xbox kann man in der Tat spielen lernen. Aber dann hatte ich nach den 2 Wochen im Triathlon-Trainingslager einfach keine richtige Lust mehr weiterzumachen. Und das einmal erlernte und trainiert war schnell wieder weg. Schade. Jetzt versuche ich wieder reinzukommen.
:-!?

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Anna » 28. September 2016, 09:26

Hallo Dr. Strom,
wenn ich das richtig verstehe, dann ist die blaue Linie aktuell und orange der Vormonat? Dann bedeutet es doch, Du bist auf Kurs.
Kann man in Deiner Tabelle die Baclofen-Dosis ablesen?
Mir geht es auch an Abenden besonders gut, wenn ich die Zeit verplant habe und ich nicht alleine bin.
Alles Gute, Anna

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 28. September 2016, 22:16

Hallo Anna
Anna hat geschrieben:wenn ich das richtig verstehe, dann ist die blaue Linie aktuell und orange der Vormonat? Dann bedeutet es doch, Du bist auf Kurs.
Kann man in Deiner Tabelle die Baclofen-Dosis ablesen?

Ja stimmt so. Meine Baclofendosis ist in den mit B1, B2, B3 Überschriebenen Spalten abzulesen für Morgens, Mittags, Abends. Die vierte Spalte dann die summierte Tagesdosis (B_T). Dann wiederum rechts daneben die Spark Lines der Werte. Na ja, ein nettes Extra von Excel. Ich habe keine eindeutige Bezeichnung meiner Spalten gewählt, um den Hintergrund der Daten zu verschleiern, schließlich ist die Datei auch auf meinem Rechner am Arbeitsplatz. Mit diesen Nichtssagenden Bezeichnern, kann ich leicht sagen, dass seien Übungsdaten für meine Azubi-Schulungen. Könnten sie in der Tat sein
Die untere Grafik mit der roten stufigen Linie zeigt die Tagesdosis der jeweiligen Tage.

Ja, irgendwie auf Kurs. [twiddle] Aber noch nicht am Ziel, es geht weiter.
:-!?

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Anna » 29. September 2016, 07:37

Hallo Dr. Strom,
danke für die Erklärungen. Du nimmst drei mal am Tag Bac. ein. Die meisten vier mal täglich, ich ebenso. Hat das auch einen speziellen Grund?
Echt toll, Deine Analyse.
Ich finde auch, Du hast sehr viele Talente. Jetzt auch noch eine musikalische Ader, beneidenswert.
Alles Gute, Anna

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 29. September 2016, 19:48

Hallo Anna
Anna hat geschrieben: Du nimmst drei mal am Tag Bac. ein. Die meisten vier mal täglich, ich ebenso. Hat das auch einen speziellen Grund?

Das ist das Problem mit Tabellen und Grafiken, irgendwo wird vereinfacht, so auch hier. Ich habe auch vier Einnahmen über den Tag verteilt, allerdings liegen bei mir Nummer drei und vier dicht beieinander, daher habe ich diese beiden in B3 zusammengefasst. Hätte ich das als weitere Spalte aufgenommen, wäre das zwar möglich gewesen, aber so exakt wollte ich das nun auch nicht erfassen. Schließlich erfasse ich den Alkoholkonsum auch nicht auf die Minute genau. Mich interessiert der Tag, der Monat und der Vergleich zueinander
Für mich sind die Daten zum eine Hilfe, um die Wahrheit mal klar vor Augen zu bekommen und zum anderen besser zu erkennen, welche Versuche funktionieren und welche nicht. Und Baclofen ist bisher am besten eingeschlagen. [good]
:-!?

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 3. Oktober 2016, 17:39

Hier nun die Monatszusammenfassung für September, bzw. die Erweiterung der monatlichen Daten um den September.

Bild
Die Grafiken sind schon in meiner Vorstellung aufgetaucht, da allerdings für September noch mit den "Planzahlen" für September. Ich finde ich bin nicht so weit davon abgedriftet.

Ich hatte gehofft im Durchschnitt nur 3 Flaschen Bier pro Tag zu trinken, sind dann aber doch 3,5 geworden (blaue Linie). Und die rote Linie mit meiner kreierten Maßzahl zeigt eine enorme Verbesserung. Im Idealfall sollte da eine Null oder sogar ein positiver Wert stehen. Bin gespannt, wie es weitergeht.
[smile]

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Papfl » 3. Oktober 2016, 19:07

Hallo Dr. Strom!

Dr. Strom hat geschrieben:Bin gespannt, wie es weitergeht.

Und ich erst... [mocking] ...

Ich kann mich nur wiederholen: Hut ab :-!? für Deine Akribie und Deine sichtbaren Fortschritte. Danke, dass Du Deine Analysen mit uns teilst doppd !

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Anna » 4. Oktober 2016, 07:56

Hallo Dr. Strom,
super wie Du die Analyse betreibst. Hut ab und es bleibt spannend. :-)
Viele Grüße Anna

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 8. Oktober 2016, 14:56

Und wieder ein Wochenrückblick, auf Grund des Monatswechsels etwas später als die vergangenen Wochen
Bild

Zu beachten ist hier vor allen, dass die Grafik in der Y-Achse nun eine andere Skalierung aufweist.
Der starke Knick in der blauen Kurve nach oben zeigt, durch die Definition der Maßzahl bedingt, 4 Tage in Folge ohne eine Schluck Alkohol. Und davon habe ich die ersten drei Tage das ganz alleine geschaft. Es geht also doch.
In diesen Tagen, wusste ich schon am Vormittag, dass ich den Tag gut überstehen würde. Anders als von mir gedacht, beginnt mein Wunsch nach Alkohl nicht am Abend, wenn ich eh die Zeit dazu hätte, sondern schon am Vormittag. Mal sehen, ob ich meinen Dosierungsschwerpunkt auf den Vormittag verlege.
Aber schön, was man mit der zurückgewonnenen Zeit so alles anfangen kann. Ich war 2 mal Laufen und seit einem 1/2 Jahr mal wieder im Fitnesstudio. Auch habe ich mir einen schönen Landschaftslauf über 26km rausgesucht, bei dem ich plane in 3 Wochen an den Start zu gehen.
[runner]

Und wer genau hinschaut, sieht, dass die ersten drei Tage nicht so toll waren. Da hatte ich mit dem Wochende und dem Feiertag einfach zu viel Freizeit. Wie ich damit umgehe, muss ich noch lernen.

Nebenwirkungen? Schwierig die einzuorden, denn wenn ich viel Sport mache bin ich natürlich am Folgetag etwas Müde. Das würde ich also nicht Baclofen allein zuschreiben wollen.

Die Tabelle und die Grafik haben saumäßige Beschriftungen. Das habe ich ganz bewusst so gemacht, da die Datei auch auf meinem Arbeitsplatzrechner liegt. Wer auch immer die zu sehen bekommen sollte, soll nicht erkennen, um was es da geht. [unknown]

Die Vorgabe für den Rest des Monats sollen 2 Flaschen Bier pro Tag sein. Irgendein Ziel, besser als der letzte Monat, vielleicht im Durchschnitt erreichbar.
:vic

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Anna » 8. Oktober 2016, 18:40

Hallo Dr. Strom,
super gemacht. Das freut mich für Dich. Hut ab.
Ich finde bewundernswert, wie Du alles so planst und dokumentierst. Ich habe das auch schon oft versucht, aber ich krieg es nicht gebacken, länger als 2 Wochen dabei zu bleiben.
Toll, weiter so.
Viele Grüße Anna

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 9. Oktober 2016, 20:59

Hallo Anna,
so etwas lernt man in jedem guten Naturwissenschaftlichem Studium, alles ganz normal.
Man muss es nur machen. Ist auch nicht so viel Arbeit, wie es aussieht. Da ich eh den ganzen Tag am Rechner sitze, ist so eine Datei mal eben schnell geöffnet, der letzte Tag eingetragen, fertig. Am Anfang eines jeden Monats kurz die Daten für den neuen Monat eingetragen, auch in wenigen Minuten erledigt. Ob das etwas bringt, weiß man zu Beginn einer solchen Aktion wohl nie so richtig. Erst im Rückblick erkennt man denn wahren Wert der gesammelten Daten. Auch wenn mal eine zeitliche Lücke entsteht, egal, irgendwie sinnvoll füllen und weiter geht es.

Wenn du noch alte Daten hast, dann hole sie doch einfach raus, und mach weiter. Nicht so schnell die Sache verloren geben. Einfach machen.
:grbl

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Re: Die Veränderung als Grafik

Beitragvon Dr. Strom » 21. Oktober 2016, 19:32

So, und diesmal das Bild eines Absturzes, wie immer die blaue Linie:
Blau, na so ein Zufall, als wenn Excel wüßte, um was es hier geht. [sad]
[wacko]
Bild

Seit einer Woche funktioniert es überhaupt nicht. Ursache, 4 Urlaubstage und meine Freundin ist mal wieder unterwegs, also viel zu viel Zeit, die ich mit irgendetwas ausfüllen müsste. Gelingt mir nicht. Ich habe schlichtweg Angst vor mir selber. Angst mich mit mir selbst beschäftigen zu müsssen. Sau blöd.

Ja, die ersten Tage war hingegen richtig gut. Etliche Alkoholfreie Tage, die sind auch nicht zu vernachlässigen.

Auch darf man die Kurve nicht überbewerten, denn im Vergleich zum Vormonat ist die Skalierung eine Andere, daher fallen die üblichen Alkohltage optisch stärker auf.

Auch habe ich mich entschlossen, die Dosisteigerung etwas zu erhöhen, d.h. in 12,5mg Schritten. Ich vermute kleinere Schritte sind im Vergleich zur aktuellen Dosis einfach zu klein geworden.
An meiner Prognose von 2 Bier pro Tag für den Rest des Monats halte ich erst mal fest, obwohl ich daran im Moment kaum Glauben kann. :skl (ich lieben diesen Smily)

Ja, und noch einmal den Blick auf die ersten 2 Wochen des Monats gerichtet. Sportlich lange Laufeinheiten eingelegt, bis zu 24km, mit dem MTB 70km gefahren plus Koppeleinheit Laufen. Und zwei mal im Fitnesstudio gewesen. Mir eine neue Brille beim Optiker machen lassen. Uff, die war teuer, dafür hätte man auch ein altes gebrauchtes Auto bekommen. Aber es war höchste Zeit meine Brille zu erneuern. Aber irgendetwas stimmt noch nicht so ganz, ich sehe plötzlich bei mir in der Wohnung ungewöhnlich viel Staub und Dreck, der war vorher nicht da. Kann man das beim Optiker reklamieren? :vic
bis bald wieder
:-!?


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