[TIPP] Hinweise zu TV-Sendungen

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fetsecht
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Film Tipp- Wenn Alkohol zur Sucht wird

Beitragvon fetsecht » 28. Januar 2012, 10:52

WilloTse hat hier einen Film tipp gegeben, denn man sich wohl anschauen sollte, wenns ums Thema sucht und Alkohol geht
Im Teufelskreis - Wenn Alkohol zur Sucht wird

vielleicht sollten wir den film hier besprechen,anstatt dphn forum topic zu beschlagnahmen? =)

HerrPhoenix hat die TonSpur gesichert, da der film wohl bald verschwunden sein wird in der mediathek.
Falls jemand, zu einem späteren Zeitpunkt, die Mp3 haben möchte, bitte einfach eine PN an mich. Ich lad die Datei dann auf meinen externen Internet-Speicher hoch. Dann könnt ihr die Mp3 dort, mittels Gast-Passwort, virtuell abholen und eure persönlichen Daten (Mail-Adressen) wären vor mir geschützt... [mocking]

ich habe auch den ganzen film runtergezogen, falls wirklich interesse besteht, kann ich diesen hochladen.

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Papfl
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Thema Sucht in "Menschen bei Maischberger"

Beitragvon Papfl » 14. Mai 2013, 20:03

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Re: Thema Sucht in "Menschen bei Maischberger"

Beitragvon Chinaski » 15. Mai 2013, 13:19

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ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon Chinaski » 26. Mai 2013, 17:04

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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon Don » 26. Mai 2013, 18:45

Vielen Dank, Chinaski!

Ich ergänze mit einem Ranking der 20 verbreitesten Drogen geordnet nach
Gefährlichkeit (diese nochmals aufgesplittet nach Risiko/Suchtgefahr/gesellschaftl. Auswirkung):

http://www.youtube.com/watch?feature=pl ... LrYdbwfeGs

LG - Don.

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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon DonQuixote » 27. Mai 2013, 22:30

Hallo @all

Noch ein paar Bemerkungen zum deutschen Video das @Don oben empfohlen hat. Wie alt die originale BBC-Dokumentation genau ist, weiß ich nicht. Aber egal: Hier mal die Rangliste der 20 gefährlichsten Drogen im Schnelldurchlauf:

  1. Heroin
  2. Kokain
  3. Barbiturate
  4. Methadon
  5. Alkohol
  6. Ketamin
  7. Benzodiazepam
  8. Amphetamin (Speed)
  9. Tabak
  10. Buprenophin
  11. Cannabis
  12. Lösungsmittel
  13. 4-MAT
  14. LSD
  15. Ritalin
  16. Anabolika
  17. Liquid Ecstasy (GHB)
  18. Liquid Gold (Poppers)
  19. Khat
Hinter diesem Bericht der BBC steht eine Gruppe von Wissenschaftlern um den Psychiater und Neuropharmakologen Prof. David John Nutt. Nachdem dieser im Drogenbeirat der Englischen Regierung bereits sieben Jahre dem Technischen Komitee vorstand, wurde er Im Januar 2008 zum Gesamtleiter dieses Gremiums ernannt, war also oberster Drogenberater des Landes.

Die Grundlagen für seine Rangliste der 20 gefährlichsten Drogen schuf er bereits im März 2007 mit einem Fachartikel in „The Lancet“. In Vorlesungen und Vorträgen machte er seine Erkenntnisse dann weiter publik und forderte ein Umdenken in der stattlichen Drogenpolitik. So was geht natürlich gar nicht, worauf er im Oktober 2009 von der damaligen Labour-Regierung entlassen wurde. Seine Kritik verstummte indes nicht, es folgten im Januar 2010 ein öffentlicher Aufruf im „The Guardian“ und im November 2010 ein weiterer Fachartikel in „The Lancet“, in denen er die wissenschaftlich nicht haltbare Drogenpolitik anprangerte. Hier noch eine Grafik aus Wikipedia, mit in der Vertikalen das Abhängigkeits- und in der Horizontalen das physische Gefahrenpotential:

Bild

Nimmt man die Anzahl Konsumenten als Maßstab, dann sind Tabak und Alkohol mit Sicherheit die „Todesdrogen“ Nr. Eins und Zwei. O-Ton David Nutt: „Wenn Tabak und Alkohol Heute ‚erfunden‘ würden, wären sie mit Sicherheit verboten“.

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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon GoldenTulip » 28. Mai 2013, 08:03

Moin,

„Wenn Tabak und Alkohol Heute ‚erfunden‘ würden, wären sie mit Sicherheit verboten“.


Da wäre ich mir nicht so sicher.

Viele extrem lebensfeindliche Substanzen und Gesellschaftsformen sind so alt wie die Menschheit*. Neben dem Alkohol bekommt z.B. das (post)kapitalistische System der (Lohn)Sklaverei nur einer Minderheit der Weltbevölkerung.

Genauso wie die massenhafte Ausbeutung der Armen und der Ressourcen der Erde den Machtinteressen weniger dient, dient ihnen die Aufrechterhaltung der spezifischen Wirkungen des Alkohols, solange die fleißigen Bienchen steuerbar erscheinen.
Wer trinkt, hat keine Power mehr, sich zu wehren, wenn ihm der Anteil an gesellschaftlicher Gestaltung und an der Wertschöpfung verweigert wird.
Im Verkauf des Alkohols und auch an der daran hängenden "Gesundheitsindustrie" geht es nicht nur um Milliarden.

Die Gewöhnung an den Alkohol von Kindesbeinen an passt bis heute wunderbar in das gewünschte Klima grundlegender psychischer und physischer Abhängigkeit des Individuums, dass sich nicht ernsthaft mit den absurden und grundlegend menschenfeindlichen Konsequenzen eines sinnfreien Fortschrittsbegriffs auseinandersetzen soll.

Ich bin mir unsicher, ob der Mensch in seiner wesentlichen Verfassung seinem Wunsch nach Rausch so exessiv nachginge, wenn er seine natürlichen Neigungen konstruktiv und spielerisch ausleben könnte. Wenn er sein Bedürfnis nach einem sinnhaften Dasein leben könnte.

Ergo: Weiterhin Brot und Spiele als kleine Aufmunterung zwischen den Knechtgängen.
Trotzdem Glückwunsch an den FC Bayern München. [hi_bye]

LG Conny

*http://www.alkohol-lexikon.de/ALCOHOL/AL_GE/geschichte.shtml
Siegreiche Krieger siegen bevor sie in den Krieg ziehen, während Verlierer erst in den Krieg ziehen und dann versuchen, zu gewinnen. Sunzi.
Wenn Du nichts tun kannst, tu, was Du tun kannst. Conny.

In respektvollem Gedenken an Aaron Swartz http://de.wikipedia.org/wiki/Aaron_Swartz

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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon Papfl » 28. Mai 2013, 09:16

@ DonQ
@ all

David J. Nutt hat sich auch schon (indirekt) mit Baclofen befasst. @DonQ hat einen entsprechenden Artikel von Chick & Nutt aus dem Journal of Psychopharmacology bereits vor gut einem Jahr hier verlinkt.

Auf diesen Artikel reagierte Olivier Ameisen mit einem "Letter to the Editor", in dem er - verkürzt gesagt - kritisiert, dass Chick & Nutt zu sehr auf den altbewährten Methoden [hier insbesondere Substitution] zur Drogenbekämpfung beharren und zu wenig offen sind für neue [u. a. seine] Erkenntnisse und Sichtweisen.

Chick & Nutt haben ihrerseits auf Ameisens Kritik mit einer "Author's reply" geantwortet, in der sie zwar einräumen, dass eine Alkoholsucht möglicherweise die Folge einer bereits zuvor bestehenden Angsterkrankung sein und dass eventuell der Mangel entsprechender Botenstoffe am GABA-B-Rezeptor dabei eine Rolle spielen könnten, dies aber zum jetzigen Zeitpunkt wissenschaftlich noch nicht belegt sei.

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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon Findus » 28. Mai 2013, 09:21

Wer trinkt, hat keine Power mehr, sich zu wehren, wenn ihm der Anteil an gesellschaftlicher Gestaltung und an der Wertschöpfung verweigert wird.
Im Verkauf des Alkohols und auch an der daran hängenden "Gesundheitsindustrie" geht es nicht nur um Milliarden.


Manchmal lohnt es sich, einen Blick in die Geschichte des politischen Einsatzes von Drogen zu werfen, beispielsweise auf die Rolle des Alkohols beim "Ruhigstellen" des Proletariats, Stichwort "Elendsalkoholismus".
Wer nakotisiert ist, hält still.

Dass Alkohol eine Waffe im Kampf gegen das Selbstbestimmungsrecht - nicht nur der Völker, sondern auch der Arbeiterklasse und der Frauen war und ist, haben Abstinenzverbände zu ihrer Blütezeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert durchaus erkannt.
So richtig geändert hat sich daran nichts, wenn man sich die Aktivitäten der Alkoholindustrie und der meist mitverdienenden Staaten anguckt.
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Re: ARTE-Doku Gehirn unter Drogen-Tabak/Alkohol

Beitragvon Papfl » 28. Mai 2013, 09:41

@ Findus
@ all

Findus hat geschrieben:So richtig geändert hat sich daran nichts, wenn man sich die Aktivitäten der Alkoholindustrie und der meist mitverdienenden Staaten anguckt.

Hierzu findet man hier einige Zahlen.

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ARD "Vom Sockel gestürzt"

Beitragvon Papfl » 23. Juni 2013, 20:15

@ all

Ist gerade in der ARD gelaufen und von heute an noch eine Woche lang in der Mediathek verfügbar:

Reihe: Gott und die Welt - "Vom Sockel gestürzt"


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Re: ARD "Vom Sockel gestürzt"

Beitragvon Papfl » 23. Juni 2013, 22:09

@ all

Muss den vermeintlichen "Tipp" relativieren. Hab's mir gerade angeschaut. Muss man nicht unbedingt tun [pardon] .

Hängen geblieben ist bei mir "nur" eine Frage, die Konstantin Weckers Mutter ihrem Sohn einst stellte:

Wie kann ein Mensch, der die Freiheit so liebt wie Du, sich so in Unfreiheit begeben?

In diesem Sinne: Gute Nacht!

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TV Tipp Problem Alkohol/Partytiere - 3 SAT

Beitragvon Chinaski » 27. Juni 2013, 16:20

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Re: TV Tipp Problem Alkohol/Partytiere - 3 SAT

Beitragvon Chinaski » 28. Juni 2013, 11:56

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Heute, ZDF, 22:15 Uhr, 37°-Reportage

Beitragvon Papfl » 2. Juli 2013, 20:58

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Re: Heute, ZDF, 22:15 Uhr, 37°-Reportage

Beitragvon Papfl » 3. Juli 2013, 09:37

@ all

Hier der Vollständigkeit halber noch der Link in die ZDF-Mediathek.

Schade, dass in solchen Reportagen die wahre Tragik, die hinter einem "süchtigen" Leben steckt, nie richtig zum Vorschein kommt. Kein Wunder, dass sich beim "normalen" Zuschauer, der mit der Krankheit an sich nichts am Hut hat, durch solche Sendungen das Bild des charakterschwachen, disziplinlosen, unverantwortungsvollen "Trinkers" verfestigt, der an seinem Schicksal selber schuld ist. "Soll er halt einfach aufhören zu trinken...".

Möchte auch nicht wissen, wie viel seelisches Leid der Sohn in seiner Kindheit erfahren hat. Mit "Ach, die kleinen grünen Fläschchen brauchst Du jetzt nicht mehr, Mama...supi!" an der Supermarktkasse ist es jedenfalls nicht getan.

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Heute, 20:15 Uhr, Bayerisches Fernsehen: La Vita

Beitragvon Papfl » 8. Juli 2013, 14:17

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Re: Heute, 20:15 Uhr, Bayerisches Fernsehen: La Vita

Beitragvon DonQuixote » 8. Juli 2013, 21:43

Hi @all

Und Danke @Papfl für den Hinweis zur Sendung. Nichts gegen Prävention, aber Panikmache und Faktenverdrehen ist auch nicht hilfreich.

BR Fernsehen hat geschrieben:In Deutschland hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren die Zahl der Jugendlichen, die wegen Alkoholmissbrauchs in eine Klinik eingewiesen wurden, verdoppelt.

Dem steht entgegen:

Andere Quelle hat geschrieben:Das Phänomen des Koma-Saufens von Jugendlichen ist ja in aller Munde. Aber insgesamt ist der Alkoholkonsum von Jugendlichen seit Jahrzehnten rückläufig. Weiterlesen hier …

Auch der Blick ins Ausland, der „zumindest stutzig“ mache, macht mich stutzig. Es wird der Anschein erweckt, als seien die tiefen Alkoholsteuern der Grund für hohen Pro-Kopf-Konsum von Alkohol, oder andersrum, der Pro-Kopf-Konsum von Alkohol könne mit höheren Steuern gesenkt werden. Also ich weiß nicht, ob es sich da die Damen und Herren des Bayerischen Rundfunks nicht zu einfach machen …

DonQuixote

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Re: Heute, 20:15 Uhr, Bayerisches Fernsehen: La Vita

Beitragvon Papfl » 8. Juli 2013, 22:22

@ all

Hier der Link in die Mediathek des BR.

Hab' mir die Sendung gerade angesehen. Weiß' nicht, wer den Text zur Sendung in der Programmzeitschrift verfasst hat, aber der trifft meines Erachtens den Inhalt der Sendung nicht. Gut, es wurde kurz die Frage in den Raum gestellt, ob ähnliche Maßnahmen wie beim Rauchen (teure Zigaretten, hohe Steuern, Rauchverbote, Warnhinweise auf Schachteln etc.) mit Blick auf Alkohol ähnlich erfolgreich wären, der Gedanke aber schnell wieder verworfen, weil - sehr realistisch eingeschätzt - solche Maßnahmen in Deutschland nicht mehrheitsfähig sind. Auch das Thema Koma-Saufen bei Jugendlichen wurde im Laufe der Sendung relativiert. Vielleicht wollte der BR in der Ankündigung etwas provozieren, um die Sendung "schmackhaft" zu machen.

Immerhin konnte man diesmal auch als Außenstehender wenigstens ein bisschen vermuten, was hinter den vorgestellten Einzelschicksalen stecken könnte...die Sendung ist jetzt nicht der Brüller, kann man aber anschauen.

Papfl

P.S. @ DonQ-Admin: Hast Du eine Idee, wie wir die Fernsehtipps irgendwie zusammenfassen könnten? Oder sollen wir für jeden Programmhinweis immer einen neuen Thread in "Dies und Das" eröffnen?
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